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verein zur erhaltung, pflege und erforschung von altägyptischen gräbern in theben |
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Die Grabkammer Entdeckung und Forschungsgeschichte der Grabanlage Bei der Öffnung der Grabkammer zeigte sich, dass das Felsengrab nicht unberührt war: Der Pfeilersaal und das Vestibül waren angefüllt mit Mumien. Der weitere Verbleib der Mumien ist nicht eindeutig geklärt, jedoch deuten Brandspuren darauf hin, dass sie zumindest teilweise in der Grabkammer verbrannt wurden. Die Ägyptologen des frühen 19. Jahrhunderts ließen den verschütteten Vorhof der Grabstätte ausgraben. Hay fertigte Zeichnungen der Wandmalereien aus dem Vestibül und dem Pfeilersaal an. Seit etwa 1815 wurde das Grab aufgrund der konstanten klimatischen Situation im Inneren des Felsengrabes als ständige Wohnstätte von Einheimischen genutzt. Auch das Vieh wurde in einem Bereich des zentralen Pfeilersaals untergestellt. Noch heute weisen zahlreiche Spuren in der Grabkammer auf die ehemaligen Bewohner hin. In den letzten zwei Jahrhunderten waren eine Vielzahl von Wohnhäusern auf dem Hügel von El Qurna entstanden, die Teile von Gräbern integrierten. Erst 1920 trat ein Gesetz in Kraft, das die Nutzung von Grabanlagen in Theben als Wohnstätte untersagte, doch bis in die heutige Zeit werden noch Gräber als Keller oder Stallung benutzt. (Abb. rechts: ehemalige Bewohner der Grabanlage TT 49 im Vorhof) Als das New Yorker Metropolitan Museum of Art 1920 unter der Leitung
von Norman Garis Davies mit der wissenschaftlichen Untersuchung der Grabkammer
TT49 begann, war der Vorhof der Grabanlage noch bewohnt. Davies veröffentlichte
die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit 1933 in der Monographie: "The
tomb of Nefer-Hotep at Thebes" (Garis Davies, N.: The Tomb of Nefer-Hotep
at Thebes. Vol. I, New York 1933).
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